MILITÄRTECHNISCHER BOTE (VOJNOTEHNIČKI GLASNIK / MILITARY TECHNICAL COURIER), ISSN 0042-8469, e-ISSN 2217-4753, UDK 623+355/359, ist eine multidisziplinäre wissenschaftlichen Zeitschrift des Verteidigungsministeriums der Republik Serbien, die wissenschaftliche und Fachartikel, sowie auch technische Informationen über moderne Waffensysteme und militärische Technologien veröffentlicht. Die Zeitschrift verfolgt die einheitliche teilstreitkraftübergreifende technische Unterstützung der Armee auf dem Prinzip der logstischen Systemunterstützung, dann die Bereiche der grundlegenden, angewandten und Entwicklungsforschungen, sowie auch die Herstellung und Anwendung von Bewaffnung und Ausstattung und andere theoretische und praktische Errungenschaften, die der Fortbildung von Angehörigen des Verteidigungsministeriums und der Streitkräfte Serbiens beitragen.

Die Zeitschrift Militärtechnischer Bote bietet die Möglichkeit eines freien Zugangs zum Inhalt an (OPEN ACCESS).

Die Kategorisierung der Zeitschrift Militärtechnischer Bote wird jährlich vom Ministerium für Bildung und Wissenschaften der Republik Serbien festgelegt im Einklang mit der Entscheidung im Sinne des Artikels 27. Absatz 1. Position 4) und nach der eingeholten Stellungnahme aus dem Artikel 25. Abs. 1. Position 5) des Gesetzes über die wissenschaftliche Forschungsarbeit („Amtlicher Bote RS", Nr. 110/05, 50/06- verb. und 18/10).

Die Kategorisierung der Zeitschrift wurde nach den Vorschriften über das Bewertunsverfahren und den quantitativen Ausduck der wissenschaftlichen Forschungsergebnisse der Forscher vorgenommen, die der Nationalrat für wissenschaftliche und technologische Entwicklung (Amtsbote RS, Nr. 38/2008) verfasst hat.
Nähere Informationen findet man auf der Internetsite des Wissenschaftsministeriums.

Die Kategorisierung der Zeitschrift Militärtechnischer Bote, im jeweiligen Jahr, sehen Sie auf der Webseite Kategorisierung der zeitschrift.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetsite des Ministeriums, das für wissenschaftliche Forschungsarbeit zuständig ist.
Die Angaben zur Kategorisierung verfolgen Sie auch auf der Internetsite KOBSON-a (Konsortijum der Bibliotheken Serbiens für die einheitliche Beschaffung).

Die Zeitschrift wird im Sinne des Serbischen Zitatenindex – SCIndex (Datenbank der landesinternen wissenschaftlichen Zeitschriften) und Russisch wissenschaftliche Citation Index beobachtet und ist ständiger Beurteilung (Monitoring) unterworfen, abhängig vom Einfluss (Impakt) in der Datenbank und ergänzend in den internationalen Zitatindex (Thompson Reuters).
Die Detaills über die Indexierung sind auf der Webseite der Zeitschrift Militärtechnischer Bote abrufbar, Seite «Indexierung der Zeitschrift».

Die Zeitschrift erscheint in Quartalabständen.

Die erste Druckausgabe des Militärtechnischen Boten erfolgte am 01. 01. 1953 mit dem  Befehl über die Gründung und Veröffentlichung, VS-vertr.Nr. 9 des Generalstabschefs der JVA, vom 27. 08. 1952 und dem Befehl über die Bildung des Redaktionsausschusses, VS-vertr.Nr. 11. des Generalstabschefs der JVA, vom 16. 12. 1952.

 

Der Zeitschrift Militärtechnischer Bote gingen fünf Zeitschriften der Waffengatungen und Dienste voraus – “Der Artilleriebote”, “Der Panzerbote”, “Der Militär-Pionierbote”, “Der Bote der Fernmeldegattung der Jugoslawischen Armee” und “Logistik und die Versorgung der Jugoslawischen Armee”.

  

Diese Zeitschriften wurden von 1947 bis Ende 1952 veröffentlicht, als die Anordnung zur Publikation der  Zeitschrift Militärtechnischer Bote gegeben wurde. 

Militärtechnischer Bote denkt mit besonderer Pietät an die Publikationen aus der militärtechnischen Branche, die in unserem Land vor 1945 veröffentlicht wurden (im Königreich Serbien, Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, bzw. im Königreich Jugoslawien) und die den Grundstein des serbischen militärtechnologischen Gedankens darstellen: Der Artillerie-Pionierbote (1905-1906), der Artilleriebote (1926–1932), der Infanterie-Artilleriebote (1933–1941), der Pionierbote (1929–1940), der Luftfahrtbote (1927–1941), der Marinebote (1933–1940). Diese Zeitschriften haben mit ihrem fachlichen Profil und ihrer Qualität dem heutigen Militärtechnischen Boten eindeutig den Weg gebahnt. Sie sind aber infolge unglücklich zusammenfallender historischer Umstände in unserer Erinnerung ungerecht vernachlässigt worden.
 
 
Im Gegensatz zu den Zeitschriften der Waffengattungen und Dienste erschien der Militärtechnische Bote anfangs als Monatszeitschrift, auf cca. 1000 Seiten jährlich. 

 

Folgende Rubriken waren vorhanden: Technik, technischer Dienst, Pioniertechnik, Fernmeldetechnik, Verkehr, Unterricht, Organisation und Logistikdienst, Versorgung, Sanitätsdienst, Veterinärdienst… Eine getrennte Einheit in der Zeitschrift bildeten wissenschaftliche und technische Neuigkeiten und Interessantes, sowie auch die Beiträge der ausländischen Streitkräfte.
Die Zeitschrift Militärtechnischer Bote publizierte den Beitrag Militärtökonomische Übersicht von 1953 bis 1956, in der Artikel im Bereich des Versorgungs- und Finanzdienstes veröffentlicht wurden. Militär-ökonomischer Überblick wird im Jahre 1957. zur selbstständigen Zeitschrift. Im Anschluss daran wurde die Militärtökonomische Übersicht als selbstständige Zeitschrift von 1957 bis 1979 publiziert, und schliesslich erschien sie von 1980 bis 1992 unter geändertem Namen Hintergrund.

Im Zeitraum von 1958-1973 passte sich der Militärtechnische Bote an die Wandlungen in der Armee, den Teilstreitkräften, Waffengattungen und Diensten an. Auf diese Weise entstanden neuen Rubriken, die unterschiedliche Gebiete umfassten, wie z.B: Geodäsie, Mototechnik, Munition, Generalüberholung, Treibstoff, Raketentechnik, Codifikation, Schutzmittel, Rostschutz, Feuerschutzmittel, technische Entwicklung, Ausrüstung, Explosivmittel u.ä. Oft erscheinen Beilagen zur Zeitschrift, die sich auf unterschiedliche Spezialgebiete beziehen. 

Anlässlich des 25. Jubiläums seit Gründung, wurde der Militärtechnische Bote in dem Erlass des Präsidenten der SFRJ Nr. 157, vom 12. 12. 1977, mit dem Orden für militärische Verdienste mit grossem Stern für ausserordentliche Resultate, die er bei der Erfüllung der Aufgaben von besonderer Bedeutung für die nationale Verteidigung erzielt hat, ausgezeichnet:

In der darauf folgeneden Zeit kam es zur weiteren Entwicklung der Position und der Qualität der Zeitschrift. Dank der Redaktionspolitik wurden die Programmkonzeption und die Ausrichtung ständig verbessert, so dass sich der Militärtechnische Bote zu einer wissenschaftlichen und Fachzeitschrift entwickelt hat und ausgesprochen geschätzt wird, nicht nur im Rahmen der Streikräfte, sondern auch in den Ausbildungs- und Wissenschaftseinrichtungen in Serbien. 

Es folgten bedeutende Jubiläen – 1992 wurden 40 Jahre seit der Erstausgabe gefeiert. Interessant sind die Zahlen, die über den Zeitraum sprechen: bis zu diesem Zeitpunkt wurde 360 Ausgaben gedruckt auf 35.650 Seiten, 4.280 wissenschaftliche und Facharbeiten wurden veröffentlich, den Lesern wurden 2.450 Darstellungen aus ausländischen Zeitschriften im Bereich der Wissenschaft und Technik präsentiert und  3.300 Darstellungen von technischen Neuigkeiten und Interessantes. 

Die Zeitschrift Militärtechnischer Bote wurde am Anfang der zwanzger Jahre transformiert im Rahmen der Transformation der Jugoslawischen Volksarme in die Streitkräfte Jugoslawiens. In diesem Zeitraum wurde ihre teilstreitkraftübergreifende Struktur durch neue Beiträge und Mitarbeiter vom marine- und lufttechnischen Dienst gestärkt. 

 

Anhand der Stellungnahme des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Entwicklung der Republik Serbien,  Nr. 413-00-1201/2001-01 vom 12. 9. 2001, stellt die Zeitschrift Militärtechnischer Bote eine Publikation von besonderem Interesse für die Wissenschaft dar.

Das fünfzigste Jubiläum wurde im Jahre 2002 gefeiert. Bis zu jenem Zeitpunkt wurden 415 Ausgaben veröffentlicht auf 42.400 Seiten mit 4.800 publizierten wissenschaftlichen und Facharbeiten. Ausserdem wurden 2.840 Darstellungen aus ausländischen Zeitschriften und 3.780 technische Neuigkeiten uns Ineressantes veröffentlicht. Anlässlich dieses Jubiläums hat der Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien den Erlass über die Auszeichnung (Nr. 1/2-01-0004/2002-38, vom 4. 11. 2002) verabschiedet, mit dem der Militärtechnischer Bote mit dem Orden der Streitkräfte Jugoslawiens des dritten Grades für den Beitrag in fachlicher und wissenschaftlicher Modernisierung der Streitkräfte Jugoslawiens ausgezeichnet.

Die erste elektronische Ausgabe der Zeitschrift Militärtechnischer Bote im Internet wurde am 01. 01. 2011 publiziert. 


 

Anlässlich der 60 Jahre seit Gründung und ununterbrochener und regelmässiger Veröffentlichung wurde der Zeitschrift Militärtechnischer Bote mit der Anordnung des Verteidigungsministers Nr. 12-15 vom 08. August 2012 vom Verteidigungsministerium der Republik Serbien eine militärische Gedenkmedaille für den ausserordentlichen Beitrag zum Verteidigungssystem der Republik Serbien erteilt.

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte haben die Redaktionsausschüsse und die Chefredakteure einen unermesslichen Beitrag zur Entwicklung und Affirmation des Militärtechnischen Boten geliefert. Wir sind Ihnen für die Arbeit dankbar, mit der sie dazu beigetragen haben, dass die Konzeption des Programms, der Inhalt und die Qualität der Zeitschrift ständig entwickelt und mit den aktuellen Forderungen in Einklang gebracht werden. 

Für die Zeitschrift Militärtechnischer Bote war die Zusammenarbeit mit den zivilen und tehnischen Fakultäten, sowie auch mit den Einrichtungen in Republik Serbien und im Ausland schon immer sehr wichtig. Der Beitrag ihrer Mitglieder ist von entscheidender Wichtigkeit sowohl durch die Arbeit im Redaktionsausschuss, als auch durch gute Rezensionen der Artikel. 

Militärtechnischer Bote ist heutzutage nicht nur eine instituionale Ressource, die sich im Verteidigungssystem seit 1953 entwickelt, sondern auch ein Brandzeichen von nationaler Bedeutung. 

Militärtechnischer Bote stellt eine einzigartige und kompetente Zeitschrift auf nationaler Ebene dar, in der es möglich ist, Wissenschafts- und Fachartikel zu publizieren, insbesondere der Angehörigen des Verteidigungsministeriums und der Streitkräfte, die auf diese Weise die Gelegeheit haben, individuelle wissenschaftliche Forschungsresultate zu quantifizieren.  

Unter Achtung der Richtlinien des Ministeriums für Wissenschaft und technologische Entwicklung der Republik Serbien und dem Streben unseres Landes nach der Mitgliedschaft in der EU, bietet sich die Möglichkeit für die Integration der Zeitschrift in das internationale Umfeld, was dem Erreichen der Weltstandards beitragen wird.

Militärtechnischer Bote wird auch in Zukunft danach streben, das wissenschaftliche Potential der Streitkräfte Serbiens und des Verteidigungsministeriums der Republik Serbien darzustellen und die Bemühungen der Einrichtungen und Einzelpersonen, ausgerichtet auf die Lösung realer Probleme und Entwicklung sämtlicher Bereiche der militärtechnischer Wissenschaften, zu affirmieren. 

Bisherige Redakteure der Zeitschrift Militärtechnischer Bote:

1. Oberst Dobrivoje Avramović (Nr. 1/1953 und von der Nr. 7/1960 bis 9/1960),
2. Oberst Vojislav M. Ilić (von der Nr. 2/1953 bis 6/1960),
3. Oberst Zdravko Verbić (von der Nr. 10/1960 bis 5/1966),
4. Oberst Slavko Čolić (von der Nr. 6/1966 bis 7/1968),
5. Oberst Radisav Brajović (von der Nr. 8/1968 bis 6/1973),
6. Oberst Stanimir Ćirić (von der Nr.1/1974 bis 3/1974),
7. Oberstleutnant Nikola Zorić (von der Nr. 4/1974 bis 3/1978),
8. Oberst Miroslav Ćojbašić (von der Nr. 4/1978 bis 6/1989 und
von der Nr. 3-4/1994 bis 2/2000),
9. Oberst Tomislav Štulić (von der Nr. 1/1990 bis 6/1991),
10. Oberst Mag. Živojin Grujić (von der Nr. 1/1992 bis 6/1993),
11. Oberstleutnant Vladimir Ristić (von der Nr. 1/1994 bis 2/1994),
12. Oberst Stevan Josifović (von der Nr. 3/2000 bis 1/2007),
13. Oberstleutnant Mag. Nebojša Gaćeša (von der Nr. 2/2007).

Bisherige Redakteure in Redaktion der Zeitschrift Militärtechnischer Bote:

Sergej Altuhov, Anto Bašić, Nikodim Brčerović, Petar Vojnović,
Dušan Đurović, Vojislav Jorgaćijević, Todor Knežević, Milan Kontić,
Rado Lacković, Jovan Milošević, Aleksandar Maksimović, Milan Pavković,
Ilija Petrović, Savo Radivojević, Juraj Radonja, Martin Rosandić,
Milenko Stajin, Momčilo Stojićević, Milija Torbica, Vladimir Ćeranić,
Vladimir Udovčić, Branislav Cvetković und andere.
 

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