ERKLÄRUNG DER ZEITSCHRIFT MILITÄRTECHNISCHER BOTE ÜBER ETHISCHES HANDELN  

 
Die Haupttätigkeit der Zeitschrift Militärtechnischer Bote ist die Veröffentlichung von Artikeln nach einer fachlichen Rezension. Es ist notwendig, eine Übereinstimmung  über ethische Grundsätze beim Handeln aller Teilnehmer im Rahmen der Artikelpublikation zu erreichen, vom Autor, über die Redaktion der Zeitschrift und die fachlichen Rezensenten, bis zum Verleger. 
 
Die Pflichten der Redaktion der Zeitschrift Militärtechnischer Bote 
 
Die Redaktion der Zeitschrift Militärtechnischer Bote ist dafür verantwortlich, eine Entscheidung zu treffen, welche von den eingetroffenen Artikel zur Publikation ausgesucht werden. 
Die Redaktion wird im Einklang mit der Politik des Redaktionssausschusses der Zeitschrift handeln, sowie auch gemäss den gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Verleumdung, das Verstossen gegen das Urheberrecht und das Plagiat beziehen. Die Redaktion kann beim Treffen einer Entscheidung die Mitglieder des Redaktionsausschusses oder die Rezensente konsultieren. 
Die Redaktion beurteilt den Inhalt der Handschrift unabhängig von der Rasse, dem Geschlecht, der sexuellen Orientierung, Religion, ethnischer Herkunft, politischer Überzeugung und staatlicher Angehörigkeit des Autors. 
Die Redaktion benutzt bei der Arbeit, gemäss der Empfehlung des Zentrums für die Evaluation in der Ausbildung und Wissenschaft  (ZEAW), das elektronische System der Redaktionsarbeit ASEESTANT, das die Transparenz und die Öffentlichkeit der Arbeit ermöglicht und die volle Verantwortung für die Annahme und Veröffentlichung des Artikels voraussetzt.  
Mit der Benutzung des Sevice iThenticate (CrossRef und CrossCheck) überprüft die Redaktion, vor der Weiterleitung zur Rezension, den Inhalt der Handschrift auf Plagiat.
Die Zeitschrift wendet „das doppelte blinde Rezensionsverfahren„ an.
Im Rezensionsprozess werden die Autoren und die Rezensenten einander nicht bekannt gegeben.
Niemand aus dem Redaktionshaus darf jedwede Informationen über die eingetroffene Handschrift an andere Personen weitergeben, ausser dem Autor, den Rezensenten, potentiellen Rezensenten, anderen Beratern des Redaktionshauses und dem Verleger nach Bedarf.
Das nicht veröffentlichte Material aus den erhaltenen Handschriften darffür die Forschungsarbeit des Redakteurs nicht  benutzt werden, ausser mit einer expliziten schriftlichen Einwilligung des Autors.  
 
Die Pflichten der Rezensenten
 
Der fachliche Rezensent hilft der Redaktion bei der Entscheidungsfindung und kann im Kontakt mit den Autoren über die Redaktion auch den Autoren helfen, den Text  ihrer Arbeit zu verbessern.
Falls der ausgewählte Rezensent der Ansicht ist, nicht genügend qualifiziert zu sein, die Rezension zu verfassen oder verhindert ist, die Rezension binnen vereinbarter Frist zu beenden und der Redaktion zu zustellen, ist er verpflichtet, die Redaktion rechtzeitig darüber informieren.
Jede Handschrift, die zur Rezension angenommen wurde, muss als vertrauliches Dokument behandelt werden. Die Handschrift darf Dritten nicht offenbart und mit ihnen diskutiert werden, ausser mit Genehmigung der Redaktion.    
Die Rezension muss objektiv sein. Die persönliche Kritik des Autors ist nicht akzeptabel. Die Rezensenten sollen ihre Standpunkte klar begründen und mit Argumenten bekräftigen.   
Die Rezensenten sollen die vorhandenen relevanten Arbeiten, die der Autor nicht zitiert hat, identifizieren. Jede öffentlich mitgeteilte Behauptung oder Argument soll vom ensprechenden Zitat begleitet werden. Die Pflicht des Rezensenten ist, die Aufmerksamkeit des Redakteurs auf bedeutende Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten der Handschriften mit der bereits veröffentlichten Arbeit zu lenken, falls er darüber persönliche Kenntnisse hat.    
Die Informationen und Ideen, zu denen man durch die fachliche Rezension gelangt ist, sind vertraulich und dürfen zu persönlichen Zwecken nicht benutzt werden. Die Hanschriften, die zu einem Interessenkonflikt anhand der Konkurenz, gemeinsamer Arbeit oder anderer Verhältnisse mit egal welchem Autor, Firma oder mit der Arbeit verbundenen Einrichtung führen, sollten von den Rezensenten nicht angenommen werden.
 
Die Pflichten des Autors
 
Wenn die Autoren über die Originalforschung schreiben, sollen sie die veröffentlichte Arbeit präzise darstellen und ihre Bedeutung objektiv auslegen. Die Angaben sollen  präzise angeführt werden. Der Artikel soll genügend Detaills und Referenzen beinhalten, so dass er reproduziert werden kann. Falsche oder mit Absicht gegebene unwahre Feststellungen stellen unethisches Handeln dar und sind inakzeptabel.   
Die Autoren sollen unbearbeitete Angaben bezüglich des Artikels sicherstellen und sie der Redaktion zur Einsicht geben, sowie auch den öffentlichen Zutritt zu den Angaben ermöglichen und, falls möglich, in jedem Falle bereit sein, diese Angaben innerhalb einer angemessenen Frist nach der Veröffentlichung zu bewahren.
Die Autoren sollen eine ganzheitlich originale Arbeit verfassen und wenn sie die Arbeit und/oder Formulierung anderer benutzt haben, sollen sie es entsprechend auch angeben. 
Prinzipiell sollten die Autoren die Handschrift, die sich im wesentlichen mit gleicher Forschung befasst, nur in einer Zeitschrift oder einer primären Publikation veröffentlichen. Die Zusendung der gleichen Handschrift an mehrere Redaktionen stellt ein unethisches Handeln dar und ist inakzeptabel. 
Der Autor ist verpflichtet, die Arbeiten, die er bei der Verfassung der Handschrift benutzt hat, anzuführen und die Publikationen, die seine Arbeit beeinflusst haben, zu zitieren. 
Die Autorschaft soll auf diejenigen beschränkt sein, die zu der Idee, ihrer Gestaltung, Umsetzung oder Interpretation in der gegebenen Forschung bedeutend beigetragen haben. Diejenigen, die einen bedeutenden Beitrag zur Verfassung der Arbeit geleistet haben, sollten als Koautoren angeführt werden. Falls Einzelpersonen in manchen Aspekten des Forschungsprojekts wichtig waren, soll man ihnen in der Danksagung  Anerkennung für den Beitrag aussprechen.  
Der Autor soll dafür sorgen, dass sämtliche Koautoren als solche angeführt werden und dass es unter den Angeführten keinen gibt, der es nicht verdient hat.  Die Pflicht des Autors ist, die finale Version der Arbeit allen Koautoren zur Einsicht und zur Genehmigung zu geben, sowie auch zur Einwilligung für ihre Veröffentlichung. 
Falls in der Forschung chemische Verbindungen, Handlungen oder Ausstattung auftreten, die die Gesundheit eines Menschen oder eines Tieres gefährden, muss der Autor dies in der Handschrift klar und deutlich angeben.  
Jeder Autor soll alle Arten von finanziellen und anderen bedeutenden Interessenkonflikten in der Handschrift angeben, die die Resultate oder die Interpretation seiner Arbeit beeinflussen können. Sämtliche Quellen der finanziellen Unterstützung sollten ebenfalls angeführt werden. 
Wenn der Autor in seiner veröffentlichten Arbeit einen materiellen Fehler oder eine Unrichtigkeit entdeckt ist er verpflichtet, die Redaktion der Zeitschrift oder den Verleger umgehend darüber zu informieren und bei der Zurückziehung oder der Korrektur der Arbeit mit der Redaktion zu kooperieren. 

 

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